Austurafréttur Range - Schluchten und Gletscher
16,58 km / 600 Hm Tour im alpinen Stil. Durchweg gut markiert mit gelben Holzpfählen. Beeindruckende Aussichten auf die Vulkanschlucht Þagil, den kalbenden Gletscherabfluss Kötlujokull, Teil des Mýrdalsjökull, Rjúpnafell, Huldujökull und seine Wasserfälle
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5 km vor dem touristisch bedeutsamen Örtchen Vík í Mýrdal biegt die Piste 214 Kerlingardsvegur nach Þakgil ab. Sie ist durch die zunehmend viele Benutzung sehr ruppig geworden in den letzten 4 Jahren, ist jedoch gut mit jedem Allradfahrzeug zu bewältigen. Für normale PKW ist sie bei vorsichtiger Fahrweise auch machbar. Für schwere, lange Wohnmobile ist sie nicht geeignet. Schon die Fahrt in das Gebiet ist ein Erlebnis für sich und ich habe es hier auf diesem Blog 2022 schon beschrieben.
Parkmöglichkeiten begrenzt - man befindet sich im Hochland - am immer noch schönsten Campingplatz wo man sich eine Übernachtung nicht entgehen lassen sollte.
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| Zeltplatz Þakgil von oben gesehen |
Ca. 300 m vor dem Campingplatz beginnen die verschieden langen und gut markierten Routen. Hier hat sich in denletzten 4 Jahren sehr viel getan. Einen Überblick gibt die Infotafel am Campingplatz.
Die lange Austurafréttur Range Route ist gelb markiert. Es ist besser sie östlich zu beginnen. Östlich der Piste führt der Aufstieg zunächst über eine Brücke und dann sehr steil über losen, feinen Vulkanschutt nach oben aus der Schlucht hinaus.
Auf den Fotos sieht es nicht so steil aus, ist es aber.
Dann folgt die Route zunächst dem östlichen Rand der Þakgilschlucht immer weiter aufsteigend. Allerdings etwas gemächlicher.
Um dann weiter erst einmal in die nächste Schlucht wieder etwas ab- und natürlich wieder aufzusteigen.
Aber noch ist es hier windgeschützt! Was sich schlagartig ändern wird. Der erste Aussichtspunkt auf 600 m Höhe bietet einen ersten wunderbaren Blick auf den Gletscherabfluss des Kötlujökull, einem Teil des Mýrdalsjökull. Und es weht urplötzlich ein sehr rauher, starker Wind. Wir haben Mühe uns auf den Beinen zu halten.
Das Eis schiebt sich stetig vorwärts, hinaus in eine weite Sanderfläche, welche man auf dem Weg nach Vík durchfahren muss. Und dann schließlich am Horizont in den Atlantik.
Wir blicken hinauf zum Mýrdalsjökull.
Steil wird der Weg hinauf jetzt nicht mehr. Entlang der sich bildenden Schluchten führt der Pfad weiter. Es geht höchstens nur sehr steil hinab, weshalb man beim Fotografieren sehr stark aufpassen muss. Das Eis formt die verschiedensten Formationen.
Rjúpnafell heißt die Felswand unterhalb des Huldujökull mit seinen Wasserfällen. Auch der Huldujökull ist ein Teil des Mýrdalsjökull.
Je näher man ran wandert, umso schöner wirds.
Man verlässt hier dann kurzzeitig die Kante, wandert unterhalb eines Felsmassivs durch eine kleine Senke, an deren Ende der Pfad rechts hinauf zum Aussichtspunkt Sker auf 750 m Höhe führt.
Weglos folgt man dem Gelände in Richtung der sichtbaren Wasserfälle (Huldufossi). Hier ist es noch stürmischer und am Rand der Kluft geht es steil hinab. Über einen eventuellen Aufstieg bräuchte man sich dann keine Gedanken mehr machen... Schön ist es trotzdem😊
Wir wandern dann noch weglos um die beiden Gletscherseen herum und gehen dann zurück zum Aussichtspunkt Sker, welcher mit einer Stange deutlich sichtbar markiert ist.
Ein Stück bergab und es beginnt der westliche Teil der Route. Über eine Jeeppiste mit Ausblicken Richtung Atlantik und den schönen Tuffformationen, welcher der Vulkanismus hier hinterlassen hat.

































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