Hvannagil- und Raftagilschlucht an der Jökulsá i Lóni
Eine einsame Landschaft entstanden durch den Vulkanismus früherer Jahre. Liparit und Rhyolitberge, Lava mit einem hohen Anteil an Kieselsäue wobei die helle Färbung ensteht, verbunden mit dem Delta der Jökulsá i Lóni welche vom Vatnajökull sich in den Atlantik ergißt. Dazu kommen noch gelbe (Schwefel), rote (Eisen) oder weiße (Gips) Steine (Schlacken). Bunt gemischt in einer bezaubernden Landschaft zwischen Egilstaðir und Höfn im Nordosten des Landes.
Aber zunächst muss man erst einmal hinkommen. Wir fahren die Ringstraße von Egilstaðir aus kommend Richtung Höfn. Vorbei an den markanten Ostfjorden, zunächst zur schwarzen Bucht (Lónsfjörður), die Berge um das markante Vestrahorn sind schon zu erkennen. Am orangenen Leuchtturm und er schwarzen Bucht machen wir Halt und blicken auf Brandung und die Bergkette um das Vestrahorn.
Hat man die Bucht mit ihren Ausläufern umfahren, liegt rechter Hand in Fahrtrichtung Höfn die kleine Ansiedlung Stafafell. Bevor man wieder die Jökulsá überwindet führt kurz vor der Brücke die Piste Grænahlið orografisch links in das Gebiet. Sie führt an kleineren Ferienhäusern vorbei und ist noch mit vorsichtiger Fahrweise mit allen PKW zu schaffen. Die Piste führt direkt in ein Flussbett, welches im Sommer zum größten Teil trocken liegt. Hier ist Ende und auch gleichzeitig der Eingang zur Schlucht.
Mehr Bilder
Aber dazu später. Ein ganz einfacher Zeltplatz ist nur mit 4x4 (nicht bloß einfacher Allrad) durch das Flussbett zu erreichen. Eine Spur ist zu erahnen. Sie führt im Flussbett nach links um einen Felsvorsprung herum. Wir sind zuerst der Versuchung verfallen einfach gerade weiter, durch das Flussbett durch und auf die sichtbare Spur bergan zu fahren. Das ist falsch, wenn auch verlockend.
Campingplatz: nur eine einfache Toilette, Wasser und totale Einsamkeit in faszinierender Natur. Buchbar über Parka.is.
Vom oben beschriebenen Ausgangspunkt verläuft diese meist weglos oder auf mal mehr oder weniger sichtbaren Pfaden. Markiert ist sie spärlich bis gar nicht. Die Orientierung ist, wenn man sich ein wenig an das Gelände orientiert gut, bei schlechtem Wetter sicher sehr schwierig, dann aber auch nicht lohnend.
11 km
![]() |
| über den Schotter des jetzt trockenen Flusses hinein in die Schlucht |
![]() |
| Rückblick zum Schluchteingang |
![]() |
| immer weiter |
![]() |
| bis zum deutlich sichtbaren Pfad nach oben zum Aussichtspunkt |
Nachdem wir die bunten Formationen bewundert haben, geht es über ein Hochtal weiter. Zumeist auf Pfadspuren, wobei man aufpassen muss, es gibt auch Schafe hier oben welche ihre eigenen Spuren trampeln. Manchmal findet man einen weißen Punkt an markanten Steinen.
![]() |
| eine Pfadspur führt hinab |
mit viel Spaßbis zur Piste. Leider muss man diese bis zum Auto zurück 5 km zurück laufen.
Navigation: nur mit Offline Karten möglich!!! Garmin, Osmand, Mapy.com



































