Montag, 20. Juli 2026

Von Tórshavn zu den nördlichen Inseln

 Von Tórshavn fahren wir zunächst über oder unter dem Wasser,  mal entlang der steilen Klippen mal durch den Berg nach Klaksvík. Dort waren wir voriges Jahr schon einmal.

Dieses Jahr sehen wir uns das Panorama von oben an. Die Klippe Klakkur ist von der Stadt aus gut zu erreichen. Gleich am Ortseingang wenn man aus dem Tunnel kommt, am Supermarkt entweder parken oder sich durch die kleinen Straßen in Richtung Klippe nach oben orientieren. Am Ende der Schotterstraße ist noch einmal ein Parkplatz mit Blick auf die Stadt.

Blick vom Parkplatz auf Klaksvík 

Klakkur 

Ein Pfad führt dann direkt unschwierig, ca 1,5 km nach oben und man kann die Aussicht genießen. 

Weg zum Gipfel 

Blick auf die Nachbarinsel Kalsoy

Nachdem wir uns satt gesehen haben fahren wir weiter nicht über die Insel Borðoy sondern durch die Insel nach Hannasund und weiter nach Viðareiði. Das ist das nördlichste Örtchen, welches man ohne Fährüberfahrt erreichen kann. Das fantastische hier ist, das das Wetter nie gleich ist. Kommt man aus dem Tunnel der einzelnen Klippen kann das Wetter völlig anders sein. Wartet man ein wenig am gleichen Ort, bietet sich durch das schnelle Ziehen der Wolken immer andere Aus- und Anblicke. So auch hier in der schönen Bucht von Viðarheiði. Die Brandung schlägt an die Felsen und das Panorama ändert sich stetig.

Bucht von Viðarheiði im wechselnden Licht 

Kirche von
Viðareiði 

Wir übernachten wieder in Gjóv, wie voriges Jahr.


Dienstag, 29. Juli 2025

Lange Fjellwanderung zu einem roten Berg oberhalb des Canyon der Jökulsá und riesigen Basaltsäulen

 Àsbyrgi - Rauðhólar - Hljóðaklettar

Auf zu Islands farbenpächtigstem Vulkan

Die schöne, aber längere Wanderung führt uns durch die unterschiedlichsten  Landschaften des Nationalparks Jökulsárgljúfur: vom Campingplatz in Àsbyrgi unterhalb der Felseninsel Eyjan, zu den Aussichtpunkten Klappir und Kviar, durch Fjellandschaft oberhalb des beeindruckenden Canyons der Jökulsá, zu dem Berg Rauðhólar mit seiner roten Schlacke und durch mächtige, freigelegte Basaltsäulen.
Auf dem Rückweg ergeben sich wieder andere Blicke, bis zum Meer bei gutem Wetter. 25 km insgesamt ohne große Höhenunterschiede.
 
Den Teil bis zum Aussichtspunkt Klappír sind wir schon 2022 gelaufen. Die weitere Wegbeschreibung findest du hier. 
 
Vom Aussichtspunkt Klappir gehen wir heute weiter Richtung Kviar.

Der Weg durch das Fjell ist gut markiert, sumpfige Stellen sind mit Holzstegen ausgebaut. Trotz der guten Wegmarkierung ist uns kein Mensch begegnet. Wir genießen die Landschaft mit ihrer Weite.











Am Aussichtspunkt Kviar angekommen steht man über dem Canyon der Jökulsá á Fjöllum welche etwas weiter flussaufwärts die berühmten Wasserfällle Dettifoss und Selfoss speist. Dort sind bedeutend mehr Menschen unterwegs, hier begenen wir nur ein paar Isländern.


Unser Ziel können wir schon erkennen. Allerdings macht weg Pfad noch ein paar Kurven...
 















...um den gesamten Berg herum.
 
 

Der letzte Anstieg zum Gipfel des Rauðhólar ist aus Naturschutzgründen gesperrt. Die steilen Flanken sind beeindruckend.


 

Auf dem gegenüberliegenden Vorgipfel ist ein Aussichtspunkt eingerichtet. Von dort aus hat man einen wunderbaren Blick auf den schönen Vulkan in seiner gesamten Pracht.

Steil hinab geht es weiter, denn der Vorgipfel entpuppt sich in der Gegenrichtung als Basaltsäule, eine von Vielen, alles Teile des HljóðaklettaröKraters.
Hier unten auf dem Rundweg zeigt sich die ganze Kraft der Natur, verformt, gepresst durch Kontraktionen und Schwundrissen der sich abkühlenden  Lava.

 

 









Der Rückweg nach  Ásbyrgí ist gleich dem Hinweg, nur mit wieder etwas anderen Sichtachsen. Sehr schön, für uns eine der schönsten Wanderungen auf Island.