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Dienstag, 21. Juli 2026

Schlucht von Saksun

Saksun ist ein kleines Dörfchen auf der Insel Stremoy mit alten, hübschen grasbedeckten Häusern in traditioneller färingischen Bauart und einer beeindruckenden Natur.
Die Lagune mit seinem schwarzen Sand ist nur bei Ebbe erreichbar. Der Weg führt vom Dorf aus durch eine Schlucht bis zum Atlantik.
Dúvugarðar ist ein alter Bauernhof aus dem 17 Jahrhundert, der ebenfalls besichtigt werden kann. Ein Besuch lohnt sich. Es gibt nicht mehr viele solcher Alter original erhaltener Häuser, welche von harten Leben hier zeugen.

Montag, 20. Juli 2026

Von Tórshavn zu den nördlichen Inseln

 Von Tórshavn fahren wir zunächst über oder unter dem Wasser,  mal entlang der steilen Klippen mal durch den Berg nach Klaksvík. Dort waren wir voriges Jahr schon einmal.

Dieses Jahr sehen wir uns das Panorama von oben an. Die Klippe Klakkur ist von der Stadt aus gut zu erreichen. Gleich am Ortseingang wenn man aus dem Tunnel kommt, am Supermarkt entweder parken oder sich durch die kleinen Straßen in Richtung Klippe nach oben orientieren. Am Ende der Schotterstraße ist noch einmal ein Parkplatz mit Blick auf die Stadt.

Blick vom Parkplatz auf Klaksvík 

Klakkur 

Ein Pfad führt dann direkt unschwierig, ca 1,5 km nach oben und man kann die Aussicht genießen. 

Weg zum Gipfel 

Blick auf die Nachbarinsel Kalsoy

Nachdem wir uns satt gesehen haben fahren wir weiter nicht über die Insel Borðoy sondern durch die Insel nach Hannasund und weiter nach Viðareiði. Das ist das nördlichste Örtchen, welches man ohne Fährüberfahrt erreichen kann. Das fantastische hier ist, das das Wetter nie gleich ist. Kommt man aus dem Tunnel der einzelnen Klippen kann das Wetter völlig anders sein. Wartet man ein wenig am gleichen Ort, bietet sich durch das schnelle Ziehen der Wolken immer andere Aus- und Anblicke. So auch hier in der schönen Bucht von Viðarheiði. Die Brandung schlägt an die Felsen und das Panorama ändert sich stetig.

Bucht von Viðarheiði im wechselnden Licht 

Kirche von
Viðareiði 

Wir übernachten wieder in Gjóv, wie voriges Jahr.


Dienstag, 15. Juli 2025

Panorama Wanderung oberhalb des Funningsfjórður

Kurze, schöne Wanderung oberhalb des Funningsfjórður bei Gjóv.
Die grandiose Landschaft mit ihren kleinen Pfaden trägt alpinen Charakter. Die Wege sind mit kleinen Holzstempeln markiert und sollten zum Schutz der Landschaft nicht verlassen werden.
Wir sind vom beschaulichen Dorf Gjóv gekommen. Genau auf Passhöhe, bevor man entweder hinunter nach Funningur oder gerade nach Eiði fährt, befindet sich der Parkplatz und der Einstieg.
Zunächst geht es eben dahin über feuchte Wiesen.
Nach und nach kommt der Fjord in Sicht. Unter uns befinden sich die wenigen Häuschen von Funningur.
Eine einzige, enge Bergstraße führt steil nach unten.
Der erste Aussichtspunkt ist schnell erreicht.
Es geht jetzt steil nach oben.
Und die Aussichten besser
Auch auf unser nächstes Ziel, genau gegenüber.
Von hier aus kann man sich nicht vorstellen, dass da überhaupt ein Pfad in diesen steilen Hängen vorhanden ist.
Am zweiten Aussichtspunkt ist Schluss.
Der Weg führt geradewegs zum Parkplatz. Die schöneren Aussichten hat man jedoch, wenn man den Hinweg auch wieder zurück geht.

Wanderung an den Klippen von Oyndarførður nach Elduvik

Was haben die Menschen früher auch hier so auf sich genommen um von einem Dorf in's nächste zu kommen. Heute fährt man mit dem Auto Kilometer weit einen Umweg, früher ging man einen kleinen Pfad zwischen zwei Bergen hindurch und steil am Klippenrand entlang.
Diese Tour ist auch aussichtsvoll aber nur bei guter Sicht und einigermaßen trockenem Wetter zu empfehlen. Festes Schuhwerk und Trittsicherheit vorausgesetzt.
Egal von wo man aus losgeht, man muss immer wieder auch den gleichen Weg zurück.
Wir gehen von Oyndarførður aus.
Zu erreichen ist dieser kleine Weiler über die Straße 10 und 63.
Am Gemeindehaus schräg gegenüber der Schule kann man parken und geht die kleine Straße ( Fløtuvegur)neben der Schule bergan. Am letzten Haus, nach einer Brücke geht der, mit Holzstempeln markierte Weg, nach oben. Zunächst muss man durch ein Tor. Über Wiesen schraubt sich der Weg nach oben zu einem kleinen Pass zwischen den Bergen Tindur und Skoratindur.

Auf dem Hinweg zogen die Wolken noch recht tief. Auf der anderen Seite angekommen bietet sich wieder ein großes Panorama.
Die steilen Felsen der Insel Kalsoy liegen im Dunst.
Ab jetzt ist Trittsicherheit gefragt. Der kleine Wiesenpfad windet sich erst steil und dann direkt am Klippenrand entlang. Hier brüten auch verschiedene Seevögel, welche uns mit lautem Geschrei umgeben.
Wir beobachten eine Weile die Austernfischer, bekommen sie aber schlecht vor die Kamera.
In Elduvik rasten wir kurz und schauen uns noch einmal die schöne Plastik der verschollenen Fischer an.

Auf dem Rückweg ist das Wetter strahlend schön.