Freitag, 5. August 2022

Islands Wasserfälle

Gullfoss - der Goldene

Golden ist er an einem schönen Morgen. Und mit seinen 2 Kaskaden auch sehr beeindruckend. Wir haben in der Nähe übernachtet und nach einem gemütlichen Frühstück sind wir hier früh zeitig vor den Touristen.
Die Hochlandgefährte stehen noch im Morgenschlaf auf dem Parkplatz.
 

Der Gullfoss zählt mit zu den Highlight's des Golden Circle.
Er ist der Wasserfall des Flusses Hvítá. Seine Wasserführung beträgt im Sommer laut Wikipedia ca. 130 Kubikmeter/Sekunde. 


Die beiden Kaskaden sind im oberen Teil 11m und im unteren Teil 21 m tief. Die untere Schlucht ist ein sehr enges Tal und das Wasser donnert mit entsprechender Lautstärke hinab. Die Energie dieses Wassers sollte schon mehrmals in Elektroenergie umgewandelt werden. Jedesmal konnte das von engagierten Isländern verhindert werden. Der Gullfoss gehört weiterhin dem isländischen Staat.
Wir genießen den Anblick, bevor wir dann weiter über die Kjölurpiste nach Norden fahren.



 


 

Islands Wasserfälle

 Faxi

Malerischer beiter Wasserfall des Tungufljót in der Nähe der Geysire, mit Café und idyllischem Campingplatz.
Abseits des Mainstreams der Geysire, aber in unmittelbarer Nachbarschaft. Hier kann man entspannt übernachten, nachdem man am Abend im Geothermalgebiet Haukaladur war. Man fährt die Straße Nr. 35 einfach ein Stück zurück und biegt dann links ab. Es ist alles bestens ausgeschildert. 
Der Platz ist einfach, aber groß mit viel Grün oberhalb des Wasserfalls am Fluss. Die Mädels vom Café freuen sich über einen Besuch. Wir haben hier sehr gut zu Abend gegessen.




 

Donnerstag, 4. August 2022

Islands Wasserfälle

Skógafoss 


Der Fluss Skóga ergießt sich in einer Breite von 25 m in eine Tiefe von 60 m. Er befindet sich im Süden Islands an der Ringstraße 1 beim Örtchen Skógar unterhalb des Eyjafjallajökull, welcher 2010 mit seinem Ausbruch ganz Europa und Nordamerika in Atem hielt.
Er ist ein touristisches Highlight und wird von allen Bussen angefahren. Dementsprechend voll ist es hier auch.
Man kann über eine gut ausgebaute Steiganlage die 60 m empor steigen, braucht aber aufgrund der vielen Menschen entsprechend Zeit. Es gibt wirklich schönere Stellen auf der Insel, aber gesehen sollte man ihn schon einmal haben, zumal das Wetter heute wirklich gut ist.






Golden Circle - Geysir

Geothermalgebiet Haukadalur -  der Große Geysir und Strokkur Geysir 


Der Große Geysir stieß über Jahrtausende eine ca. 60 m hohe Wasserdampfwolke in die Höhe. Seit dem Anfang des 20.Jahrhunderts ist er durch ein Erdbeben versiegt. Übrig ist noch das Sinterbecken.
Gleich in unmittelbarer Nachbarschaft befindet sich Strokkur, das Butterfass. Aller 10-20 min. stößt er eine unterschiedlich große Dampfwolke aus, welche aber je nach Druck und Temperatur bis zu 20 m hoch sein kann. Zuerst bildet sich eine Blase und dann geht es ganz schnell. Leider weiß man nicht, wie hoch der jeweilige Ausstoß ist und es ist auch nicht so einfach diesen dann komplett auf deas Bild zu bekommen.




Weit interessanter als der immer wieder sprudelnde Strokkur sind die anderen heißen Töpfe und Schlammlöcher mit ihren beeindruckenden Farben, verursacht von der unterschiedlichen Lösung der Kieselsäure in den einzelnen natürlichen Becken,


wie hier in den Bildern. Im unteren Bild ist diese vollständig gelöst und das blaue Wasser erscheint glasklar im Gegensatz zum oberen Bild. Beide Becken liegen unmittelbar nebeneinander.

Die rote Farbe der Sedimente kommt von Bakterien, welche noch aus der Urzeit hier in der Hitze überlebt haben.


Aber auch aus kleineren, unscheinbaren Löchern kommt heißes Wasser aus der Erde. In der Regel sind diese Quellen 70-100 Grad heiß.

Vom höchsten Punkt des Geländes hat man erst einen Gesamtüberblick über diese einzelnen wunderschönen Farben.

Zu empfehlen ist die Besichtigung des wohl bekanntesten Geothermalgebietes in der Hauptreisezeit wenn man individuell unterwegs ist am Abend oder früh zeitig, bevor die Reisbusse ankommen.

Mittwoch, 3. August 2022

Þakgil - beeindruckende Schluchten und Gletscher

Þakgil - Austurafréttur Range Westseite

Schluchten und Gletscher

 
Die gesamte Tour ist eine Rundtour von 600 Hm und 17 km. Es wird empfohlen die Tour östlich zu beginnen, da dort einige ausgesetzte steile Stellen sind, welche im Abstieg gefährlich sein können. Heute ist es zwar sonnig, aber sehr, sehr stürmisch. So entschließen wir uns nur die Westseite auf - und abzusteigen. Sie ist gelb markiert, teilweise aber ohne Markierung und führt über eine steile Jeeppiste, Schotterpfade und teilweise unmarkiertem Geröll. 
Kurz vor dem Campingplatz beginnen östlich und westlich jeweils die steilen Aufstiege. Westlich führt  zunächst eine Jeeppiste steil nach oben.


Bitte nicht den gut sichtbaren steilen Pfad direkt vom Campingplatz benutzen! Hier soll eigentlich die Natur geschont werden.
Rückblickend sehen wir die Zufahrtspiste zum Campingplatz mit den einzelnen Armen der Affrétísá.

Die Piste windet sich rau nach oben immer an beeindruckenden Tuffformationen entlang. Nach einigen Kilometern wird sie kurz flacher führt über einen Bach und wir sehen die ersten Gletscherzungen. Links zweigt der markierte Pfad zum Aussichtsberg Mælifell ab. Etwas weiter oben zweigt der Pfad auf die gut sichtbaren Moränen. Immer weiter aufwärts bis zum Aussichtspunkt Sker 749 m.

Von hier aus hat man einen guten Blick auf den gewaltigen südlichen Teil des Mýrdalsjökull und auch in entgegengesetzer Richtung zum Meer. An den schwarzen Felswänden im Hintergrund kalbt der Gletscher am Huldufjöll auf den hier nicht sichtbaren darunter in der Schlucht liegenden Huldufjöll. Man kann  weiter nördlich über das Geröll bis an den Rand der Schlucht gehen. Uns bläst es aber heute hier oben fast von den Beinen und es ist ziemlich kalt. So fotografieren wir mit eiskalten Fingern, trotz Handschuhe, schnell in dieser wunderbaren Landschaft und machen uns auf dem Hinweg auch wieder auf den Rückweg.



In östlicher Richtung verläuft der andere Teil der Runde. Im Hintergrund ist der Kötlujökull zu sehen.

Blick Richtung Meer und dem Mýrdalssandur.
Hier oben ist die Schlucht von Þakgil noch ziemlich flach und harmlos.
Wieder abwärts sieht es dann schon ganz anders aus. Beeindruckende Tiefblicke, beeindruckende Tuffstrukturen in denen man die Macht der Lava erkennt und diese Farben...