Landmannalaugar - eine aktive Vulkanzone des Fjallabaks
mit seinen bunten Liparithängen, Solfataren und tiefschwarzen Lavaströmen vergangener Ausbrüche, einem natürlichen Hot Pot im Fluss und seinen bunten Bergen Bláhnúkur, Brennisteinsalda und Suðurnámur.
Landmannalaugar
Zu erreichen von der Ringstraße aus über die F26 von Süden (Hella)und F208 von Norden ohne 4x4WD, F26 von Norden und F208 von Süden nur mit 4x4WD. Mietwagenverträge überprüfen!
Wir
fahren von S über die F26 und weiter über die F225 - 2 Furten ca 40 cm
nur 4x4 WD. Direkt vor der
Hütte/Camping waren 2 Furten, die tiefere ist seit diesem Jahr verrohrt. Wer die verbleibende Furt nicht fahren darf oder will, muss davor auf den Parkplatz. Stellplätze bei der Hütte für Zelte sehr viele, Camper (keine
Wohnmobile) müssen auf dem Parkplatz 2 (nach der Durchquerung der
Furt)bleiben und zusätzlich! zu den Stellgebühren, Parkgebühr via parka.is
löhnen. Das Baden in den heißen Quellen
kostet zusätzlich! Toiletten, Duschen einfach, kein Aufenthaltsraum
nur ein großes Zelt, einige Schlafplätze in der Hütte des isländischen Wandervereins Ferðafélag. Schien uns aber auch hoffnungslos überfüllt. Linienbusse ab Reykjavík.
Von Landmannalaugar führen mehrere Touren durch die, touristisch überlaufene, aber schöne
Landschaft aus roten, gelben bis blaugrün gefärbten Liparithängen, tiefschwarzer Lava und den Solfataren.
Dieses Jahr wollen wir auf den Suðurnámur, eine der größeren Runden. Diese ist 10 km lang.
Da wir hier übernachten, beginnen wir die Runde direkt auf dem Campingplatz und folgen der roten Pflockmarkierung zunächst durch den uralten, erkalteten Lavastrom (Laugarhaun).
Und zunächst durch dieses schöne Tal. Wo etwas Wasser, ist es auch schön grün, im Kontrast zu den bunten Steinen. Sogar Wollgras wächst hier.
Diese Gebiet ist touristisch gut erschlossen. Muss es auch um die Natur mit ihrer empfindlichen Vegetation zu schützen.
Am Ende geht's hoch. Etwas steiler als es hier aussieht und natürlich dynamisch, schließlich ist Alles vulkanischen Ursprungs und Nix ist fest unter den Füßen. Wie man sieht kann man sich auch mit dem Mountainbike versuchen. Ist aber was für Könner!Vom ersten Anstieg nach unten sieht's dann so aus:
Steinig geht's weiter bergan, mit den verschiedensten Aus-und Rückblicken bis zum Gipfel.
Vom Gipfel haben wir heute wunderbare Sicht auf die Umgebung und auf Landmannalaugar.
Über eine kleinere Hochebene geht es weiter zum nächsten, unbenannten Gipfel. Es erschließen sich immer neue Blickpunkte über das Gebiet. Bei diesem schönen Wetter einfach nur zum Genießen.
Wo es steil hinauf geht, geht es auch steil wieder hinab, mit Blick auf den weit verzweigten Fluss Jökugískvíl und dem dazugehörigen Sander, welcher auf der Fahrt der F208 Richtung Süden mehrfach gequert werden muss.
Zwischen allerlei Tuffformationen steigen wir wieder in ein Flussbett, dieses Jahr ohne viel Wasser. Trotzdem muss es immer mal wieder gequert werden.Nur die Schafe schauen neugierig.
Der Pfad endet an der Piste am 2. Parkplatz vor der Furt. Man könnte auch hier starten wenn man nicht übernachten möchte. Über den angelegten Pfad und die Holzbrücke für Fußgänger kommen wir wieder auf den Campingplatz und erleben einen herrlichen Abend mit rot gefärbten Bergspitzen um Mitternacht.












































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